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Schub für den Hightech-Ölbrenner von der Westküste

Klaus Lüking mit dem "Blautherm DUO"Wöhrden - Die Rußziffer tendiert gegen Null, der Verbrauch ist gering- die umweltschonende Ölbrennwerttechnologie der Scheer Heizsysteme & Produktionstechnik GmbH in Wöhrden sorgte bei ihrer Markteinführung in der Fachwelt für Aufsehen. Das Besondere des Dithmarscher Ölbrenners ist die blaue Flamme, die aufgrund der extremen Hitze von 1500 Grad und bei einer vollständigen und vor allem spontanen Vergasung entsteht. So wird der Wirkungsgrad erhöht sowie der Ausstoß von Schadstoffen verringert. Im Vergleich zu herkömmlichen Brennern verbraucht der "Blautherm DUO" 30 Prozent weniger.

Für die Zukunft reicht dies aber nicht. Jetzt soll der technologische Vorsprung genutzt und der Brenner optimiert werden. Dafür greift Klaus Lüking, zuständig für Sonderprojekte bei Scheer, auf eine Technologie aus der Autoindustrie zurück- die Lambdasonde. Sie ist der Hauptsensor beim geregelten Katalysator und bestimmt das Verhältnis von Restsauerstoffgehalt im Abgas zum Sauerstoffgehalt der Umgebungsluft. Ähnlich funktioniert dies auch beim Ölbrenner. Ziel ist, die Schwankungen bei der Qualität des Öls und die unterschiedliche Auslastung auszugleichen, die Verbrennung zu optimieren und den Verbrauch um weitere fünf Prozent zu reduzieren- für den Vier-Personen-Haushalt fast 100 Euro im Jahr. Noch ist die Entwicklung in der Planung. Voraussichtlich im September 2006 soll der neue Brenner auf den Markt kommen. Rund 300.000 Euro investiert die Hightech-Schmiede aus Wöhrden in Forschung und Entwicklung. Finanziell unterstützt wird sie mit 130.600 Euro von der WTSH, der Wirtschafts- und Technologieförderung des Landes. "Es gibt eine Reihe von Perlen im Land- oft sind sie versteckt wie die Firma Scheer in Wöhrden", sagt WTSH- Chef Bernd Bösche. Neue Produkte zu entwickeln und auf den Markt zu bringen, sei für kleine Unternehmen aufgrund der begrenzten finanziellen Resourcen schwierig.

Mit der Einführung der neuen Technologie soll in Zukunft auch die Zahl der Mitarbeiter von 30 auf 51 erhöht steigen. Mit 43.750 Euro fördert die WTSH daher auch das "Business to Business" Programm zur Einführung elektronischer Geschäftsprozesse. Vor allem der elektronische Service soll so verbessert werden.

Husumer Nachrichten vom 18.01.2006, von Angela Schmid

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