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Land der Ideen

Berlin/Wöhrden (rd) - Zu den deutschen Meistern 2011 in der Realisierung exzellenter Ideen gehört das Unternehmen SCHEER Heizsysteme GmbH aus Wöhrden. Die Namen der neuen Preisträger des bundesweiten Innovationswettbewerb "365 Orte im Land der Ideen" wurden gestern in Berlin bekanntgegeben.

Unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Wulff wurden Beiträge prämiert, die nachhaltige Lösungen für kommende Herausforderungen anbieten und maßgebliche Trends für die Zukunftsfähigkeit des Landes setzen. Dass sich soziale Verantwortung und Innovation nicht ausschließen, beweist die Auszeichnung für das Dithmarscher Unternehmen.

Bei SCHEER werden energieeffiziente und klimaschonende Heizsysteme entwickelt und produziert. Wie Geschäftsführerin Nicole Schroeter gestern mitteilte, besteht ein Drittel der Belegschaft aus Menschen mit Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt. Ein großer Anteil des Mitarbeiterstammes ist zudem älter als 50 Jahre, wodurch die Berufserfahrung bei der Entwicklung von Innovationen genutzt wird.

Heizanlagen in Deutschland arbeiten immer noch nicht effizient. Nach einer Erhebung waren 2009 von mehr als sechs Millionen Ölheizungen weniger als zwei Prozent modernisiert. SCHEER ist seit mehr als zehn Jahren Vorreiter in der modernen Brennwerttechnik bei Heizanlagen. Nicole Schroeter: "Wir freuen uns, die Auszeichnung an die Westküste und nach Wöhrden geholt zu haben."


Die Preisverleihung findet am 01.07.2011 statt.

Pressebericht als PDF:

PDF 01.02.2011 Dithmarscher Landeszeitung

Mehr Informationen zu der Initiativ-Auszeichnung finden Sie unter:
http://www.land-der-ideen.de/

Wöhrden - Vor den Ortsgrenzen von Wöhrden tobt die Nordsee. Die Meere werden von Piraten beherrscht, die das Leben der ehrbaren Kaufleute schwer machen. Wir schreiben das Jahr 1281. Ein historisches Jahr: Nur wenige Kilometer von Wöhrden entfernt wurde auf dem Meldorfer Friedhof eine Art Nichtangriffspakt zwischen 13 Kirchspielen der damals freien Republik Dithmarschen und einer Abordnung des Hamburger Senats geschlossen. Der Vertrag wäre längst in Vergessenheit geraten, wenn nicht eines der damals vertretenen Kirchspiele ihn anlässlich der 725-Jahr-Feier der Gemeinde wiederentdeckt hätte. Es war Peter Schoof, Bürgermeister von Wöhrden, der 2006 den Vertrag erneuern und mit Siegeln versehen ließ.

Wollen die Zusammenarbeit weiter ausbauen: Bürgermeister Peter Schoof (links) und Bürgerschaftspräsident Dr. Lutz MohauptEinen Hafen hat die kleine Dithmarscher Gemeinde längst nicht mehr. Und Piraten kreuzen auch nicht mehr an der Nordseeküste. Aber auch heute dreht sich alles um Wirtschaft und Handel. Bisher beschränkte sich der Austausch auf gegenseitige Besuche. Dem umtriebigen Bürgermeister aus Dithmarschen ist dies zu wenig. Viel zu wenig. Ein Gremium soll ins Leben gerufen werden. Gemeinsam sollen Hamburger und Wöhrdener - nebst Umland - wirtschaftliche Potenziale nutzen. Damit dies nicht nur leere Versprechungen sind, lud Schoof hochrangige Vertreter aus Kiel und Hamburg ein. Darunter auch Wirtschaftssenator Axel Gedaschko, in dessen Adern auch ein wenig Dithmarscher Blut fließt.

Die Idee passt ins Konzept des Kreises und des Landes. Dithmarschen versucht, sich als selbstbewusster Partner in der Metropolregion Hamburg zu behaupten. "Nur gemeinsam sind wir stark", betonte Landrat Dr. Jörn Klimant. Zudem rücken die Landesregierungen von Kiel und Hamburg immer enger zusammen - "um Doppelstrukturen zu vermeiden", wie Staatssekretärin Dr. Tamara Zieschang aus Kiel betonte.

Eines hat die Veranstaltung auf jeden Fall schon erreicht: Wöhrden ist bekannter geworden. Unumwunden gab Bürgerschaftspräsident Dr. Lutz Mohaupt zu, dass er bis dahin die kleine Gemeinde gar nicht kannte. Erst jetzt ist Mohaupt die historische Dimension, die die Hansestadt mit der Dithmarscher Gemeinde verbindet, bewusst geworden - die Wurzeln, die bis in die Gegenwart hineinreichen. "Wir sind so etwas wie das Standesamt von Wöhrden."

Die Hansestadt braucht das Umland. Mit 7,1 Millionen Einwohner sei Hamburg als Weltmetropole zu klein, so der Bürgerschaftspräsident. Nur mit den Einwohnern der Metropolregion sei dies zu erreichen. Klimant, der Dithmarschen als nördlichen Außenposten der Metropolregion sieht, hört das gerne. Zumal er gegen das Vorurteil kämpft, dass die ländliche Region nicht wettbewerbsfähig ist. Der Landrat sieht Dithmarschen eher als "Garten der Metropolregion" und möchte gerne gemeinsame Projekte mit der Hansestadt starten und neue Wege gehen. Klimant: "Wir reichen Hamburg die Hand."

Von Angela Schmid /
Norddeutsche Rundschau vom 30.04.2010

Prämie beim Kauf einer modernen Heizungsanlage - Rücknahme alter Brenner

Ein starkes Team für seine  Kunden (Foto Hustedt)Wöhrden (cht) In Zeiten von Abwrack- und Umweltprämie bei Autos sollten Besitzer von Eigenheimen auch die Energiebilanz ihrer vier Wände nicht außer Acht lassen. Auch Hausbesitzer können von einer staatlichen Förderung bei der Modernisierung oder dem Neubau der Heizungsanlage profitieren.

Die Firma SCHEER Heizsysteme in Wöhrden stockt dabei den staatlichen Bonus von bis zu 2500 Euro pro Anlage mit einer Sofortlösung auf. Kunden mit einem mindestens neun Jahre alten Brenner der Firma SCHEER können diesen beispielsweise durch einen Blautherm Duo ersetzen. Der Bauherr erhält so nicht nur die besten Umweltwerte sondern auch sofort 114 Euro für einen Blaubrenner und sogar 250 Euro für eine Öl-Brennwertanlage von SCHEER auf sein Konto.
Die Erneuerung alter Heizungsanlagen wird zudem mit einem staatlichen Bonus aus dem "Marktanreizprogramm zur Verwendung erneuerbarer Energien" belohnt. Wird ein Heizkessel z.B. gegen eine Brennwertheizung mit solarer Heizungsunterstützung ausgetauscht, beträgt die Förderung bei zwölf Quadratmetern Sonnenkollektoren 1260 Euro. Hinzu kommt der Brennwertbonus von 750 Euro. Werden zudem die Handwerkerleistungen steuerlich geltend gemacht, kann sich der Zuschuss nunmehr auf 2500 Euro erhöhen.

Wie es funktioniert, erklärt Geschäftsführerin Nicole Schroeter: Gehen Sie in Ihrem Heizungsraum oder schauen Sie auf Ihr letztes Schornsteinfegerprotokoll. Ist Ihre Heizungsanlage von SCHEER und älter als neun Jahre, schicken Sie uns eine E-Mail mit der Bezeichnung, also Brenner- bzw. Gerätenummer und Baujahr. Sie erhalten von uns eine vorläufige Bescheinigung für den Sonderbonus mit allen Einzelheiten zu Ablauf der Prämie von SCHEER." Damit wenden sich die Kunden an ihren Heizungsbauer oder finden ihren Ansprechpartner aus der Region auf der Internetseite scheer-heizsysteme.de.

"Nachdem Sie einen neuen Blautherm® DUO bzw. eine neue DuoCondens installiert haben, schicken Sie uns die vorläufige Bescheinigung von SCHEER mit der Bestätigung Ihres Heizungsbauers über den Einbau. Dann erhalten Sie die Sonderprämie auf Ihr Konto gutgeschrieben", so Nicole Schroeter.

Dithmarscher Landzeitung vom 15.05.2009

Hamburg und Wöhrden wollen wirtschaftlich enger zusammenrücken

Dithmarscher Landeszeitung vom 27.04.2010
Wöhrden - Sie haben auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam - Hamburg und Wöhrden. Und doch besteht seit über sieben Jahrhunderten ein Band zwischen der Handelsmetropole und dem Dithmarscher Dorf.

Gestern besuchte eine hochrangige Delegation aus der Hansestadt an der Elbe Wöhrden. Um im Rahmen der langen und besonderen Freundschaft die Möglichkeiten der wirtschaftlichen Zusammenarbeit auszuloten. „Auch wir Wöhrdener und die gesamte Region haben einiges zu bieten", betont Bürgermeister Peter Schoof. Vor allem im Bereich der erneuerbaren Energien hätten sich in den vergangenen Jahren sowohl in der Marsch als auch im gesamten Heider Umland einige Unternehmen einen Namen gemacht. „Vor eineinhalb Jahren waren wir mit einer Delegation in Hamburg, jetzt folgt der Gegenbesuch", sagt Schoof. Diese Treffen in größerer Runde sollen für kulturelle, soziale oder wie im gestrigen Fall für wirtschaftliche Impulse sorgen. Ziel sei, so Schoof, die mittelfristige Zusammenarbeit von Dithmarscher und Hamburger Unternehmen, um positive Effekte auf beiden Seiten der Elbe zu erreichen. „Es geht um Kooperationen, beispielsweise bei Technik und Arbeitsplätzen."

Ähnlich sieht es Dr. Lutz Mohaupt. „Mit rund 1.7 Millionen Einwohnern ist Hamburg eigentlich zu klein für eine Weltstadt", sagt der Präsident der Hamburger Bürgerschaft. Nur als Zentrum einer starken Region könne sich die Hansestadt zu einem „echten Tor zur Welt" entwickeln. Folglich sei auch den Verantwortlichen in der Großstadt daran gelegen, die wirtschaftlichen Beziehungen mit dem Umland auszubauen und zu festigen. „Gemeinsam sind wir stark", sagt Landrat Jörn Klimant und bekräftigte damit das Interesse des Kreises. „Wir reichen Hamburg die Hand." Gerade für Pilotprojekte wäre Dithmarschen ein geeigneter Standort. Das sah auch Bürgermeister Schoof so. Noch während des gestrigen Treffens machte er den Vorschlag, ein Gremium zu bilden, dass konkrete Ansätze für eine intensivere Kooperation der beiden Orte finden soll.

Freundschaft seit 1281

Hamburg WappenWöhrden WappenAm 7. Mai des Jahres 1281 wurde zwischen Hamburg und der Gemeinde Wöhrden ein Vertrag geschlossen, der unter anderem den gegenseitigen Schutz der Kaufleute zu Wasser und zu Lande beinhaltete. Der Tag bildet auch die erste urkundliche Erwähnung Wöhrdens. 1281 hieß es: „Wenn Hamburger und Lübecker Bürger oder ihre Gäste von irgendeinem Teil des Landes, sei es wegen eines Notfalls oder aus eigenem Antrieb, in unser Land gelangt sind, so sollen sie an Schiffen, Waren, Leib und Leben von uns geschützt sein und wir werden umgekehrt gleichermaßen Gunst und Frieden in der Stadt Hamburg haben.' Im Jahr 2006, zum 725jährigen Bestehen der Dithmarscher Gemeinde, wurde der Vertrag zwischen der Freien und Hansestadt Hamburg und Wöhrden feierlich verlängert und erneuert. Ein wesentlicher Bestandteil sei die Förderung der wirtschaftlichen Beziehungen. Aber auch auf kultureller und sozialer Ebene soll auch weiterhin ein reger Austausch herrschen.

Von Christina Hustedt und Christoph Hecht

Geben innovativer Technik eine  innovative Gestaltung: Prof. Ulrich Hirsch und Patric Moammer, der den

Kiel - Feuer und Flamme für die Umwelt: So wirbt Scheer, Produzent von Heizsystemen in Wöhrden/Dithmarschen. Innovative und umweltgerechte Technik anzubieten ist das eine - sie für Kunden erkennbar als Marke zu präsentieren, das andere. Welche Rolle das Design dabei spielt, zeigt die Zusammenarbeit von Scheer mit der Muthesius-Kunsthochschule Kiel.

Wirtschaft und Wissenschaft, beides hat Nicole Schroeter, Geschäftsführerin von Scheer, längst im Unternehmen zusammengebracht. Studierende der Kieler Fachhochschule forschen und arbeiten dort, mit der Hochschule Westküste wurde eine Lambda-Sonde entwickelt, die die Leistung einer Öltherme optimiert. Aber Gerätedesign ist Neuland. Schroeter erhofft sich davon die Stärkung der Marktposition.

Da sind einerseits die Wünsche der Kunden. Längst sind die Zeiten vorbei, in denen ein Heizungsbrenner im Keller verbannt werden konnte. "Viele Neubauten haben keinen Keller, so dass unsere Geräte im Flur oder in der Küche stehen", sagt Schroeter. Etwas Schick kann also nicht schaden.

Ein professioneller Industriedesigner wie Prof. Ulrich Hirsch von der Muthesius-Kunsthochschule sieht die Angelegenheit aus einem anderen Blickwinkel. Für ihn sind Form und Funktion untrennbar miteinander verbunden. Geräte von Scheer würden in technischer Hinsicht im bundesweiten Vergleich wegen ihrer innovativen Technik Maßstäbe setzen. "Doch diese Qualität ist von außen bislang nicht erkennbar gewesen", erklärt Hirsch.
Was die äußere Form zum Ausdruck bringen kann, belegen die Entwürfe, die Hirsch zusammen mit Studierenden erarbeitet hat. Wobei der Phantasie Grenzen gesetzt waren. Schroeter: "Bestimmte Punkte haben wir vorgegeben: Etwa, dass zwei Hände genügen müssen, um den rund 100 Kilogramm schweren Brenner zu montieren." Klare Rahmenbedingungen gab es ebenso zur Schall- und Wärmeisolierung, zur Dichtigkeit. Darüber hinaus werden einige Bauteile eingekauft und müssen in die Formgebung integriert werden.

Drei der Entwürfe für die Öltherme wurden bei einem Besuch von Wirtschaftsminister Dietrich Austermann bei Scheer in Wöhrden prämiert. Marc Berends (1.Platz) hat die Technik hinter einer Metalltür verbannt, in deren unterstem Bereich nur eine kleine Leuchte die Betriebsbereitschaft anzeigt. Der Clou ist die Gestaltung der Tür: diese hat eine Prägung, die sich als S-förmige Linie erstreckt. Und diese symbolische Flamme kann als Markenzeichen fungieren, das sich auf alle Produktelemente übertragen ließe. Daniel Widmer ging mit seinem Alu-Bügelrahmensystem noch einen Schritt weiter: Er sieht darin nicht nur die Elemente der Öltherme wie Brenner und Speicher integriert, sondern auch eine Mikrowelle - ganz nach der Erkenntnis: Raus aus dem Keller, rein in die Küche.

Und werden die Entwürfe oder Teile davon umgesetzt? "Noch fehlen Zeichnungen und Berechnungen", sagt Schroeter. Aber es werde an den Ideen gefeilt und Kostenvoranschläge eingeholt. Mit einem neuen Design werden die Produktionskosten steigen. "Mehr als zehn Prozent darf das nicht sein", so Schroeter. Wenn das umsetzbar ist, heißt es ab Frühjahr nicht nur "Feuer und Flamme für die Umwelt", sondern auch für die gute Form.

nordClick/Kieler Nachrichten vom 29.06.2007, von Annemarie Heckman

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