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SchulprojektAuch die nächste Generation braucht Köpfe und Ideen wie man bewusst heizen kann, aus diesem Grund endete vor kurzem das Schulprojekt "Woher kommt die Wärme" im Hause Scheer. Schulkinder der 3. und 4. Klassen erarbeiteten alles zum Thema Wärme und deren Entstehung. Durch das funktionsfähige Schnittmodell eines Hauses soll nun in Zukunft auch anderen Kindern das Thema Wärme näher gebracht werden.

Seit 1953 engagiert sich die Firma SCHEER Heizsysteme & Produktionstechnik GmbH aus Wöhrden/Holstein für die Umwelt.

Durch stetige Weiterentwicklung der Technik durch die Ingenieure und Techniker wurden nach dem Ölbrenner HP VII immer bessere Ölbrenner entwickelt. So entstand im Laufe der Zeit eine beachtliche Produktpalette. 1999 wurde der Blaubrenner "Blautherm® DUO" mit dem Schmidt-Römhild Technologiepreis ausgezeichnet und findet sich nun in den Ölbrennwertgeräten Öltherme® DUOCondens und Öltherme® Wärmezentrum wieder. Beide Geräte sind auf dem neuesten Stand der Technik, besonders benutzerfreundlich, geräuscharm und mit einem modernen Luft-Abgassystem ausgestattet.

Durch seine völlig neuartige Konstruktion sorgt der Blautherm® DUO für die spontane Vergasung des Heizöls. So wird die rückstandslose Verbrennung sichgerstellt. Durch den Einsatz des Blautherm® DUO reduziert sich außerdem der Stromverbrauch um bis zu 30 Prozent im Jahr. Dies entspricht 150 - 300 kWh. Zudem wird der Ausstoß von schweren Kohlenwasserstoffen und Kohlenmonoxid bis an die Nachweisgrenze reduziert. Die Gesamtemissionen verringern sich um bis zu 50 Prozent.

Das eigene Haus, September 2006

Erfolgreich mit Duoblock (Foto: radk)

Wöhrden - Nicht alle Tüftler, die alles außer Hochdeutsch können, sitzen auf der schwäbischen Alb, wie ein Werbespot für Baden-Württemberg behauptet. Auch in Schleswig-Holstein gibt es Tüftler, die weit mehr als das Hochdeutsche beherrschen. Zum Beispiel in Wöhrden bei Büsum, diesseits des Deiches. Hier entwickelt und produziert die SCHEER Heizsysteme GmbH innovative Ölbrenner - und das seit 1953.

"Wir verfügen über einen enormen Erfahrungsschatz", meint Nicole Schroeter, Geschäftsführerin bei SCHEER. Einige der etwa 30 Beschäftigten, "Bastler und Tüftler", wie Schroeter sagt, arbeiten bereits seit 30 Jahren bei dem Hersteller von Heizsystemen. Nicole Schroeter selbst kam erst Anfang 2005 zu SCHEER, nachdem das Unternehmen ein Jahr zuvor aus einer Insolvenz heraus neu gegründet worden war. Der Neuanfang zeigt, dass das finanzielle Ende nicht das wirtschaftliche Ende sein muss. Dank neuer Vertriebsstrukturen und neuer Produkte stellte SCHEER sich neu auf, wie es aussieht mit Erfolg. "Der Schwerpunkt unseres Marktes liegt in Norddeutschland. Mittlerweile sind wir aber auch im Süden vertreten, vor allem in Bayern", berichtet Schroeter. Die Geschäftsführerin rechnet für das Unternehmen mit einem jährlichen Wachstum von zehn Prozent. Im Jahr 2005 erzielte SCHEER einen Umsatz von drei Millionen Euro.

Technisch baut SCHEER auf die Brennwerttechnik (siehe nebenstehendes Stichwort). "Wir setzen uns auf dem Markt von den Mitbewerbern dadurch ab, dass wir anders sind", erklärt Projektleiter Klaus Lüking. Denn während viele Konkurrenten Monoblock-Ölbrenner bauten, bei denen es nur einen Antrieb für die Luft- und Ölzufuhr in den Verbrennungsraum gebe, stelle man bei SCHEER Duoblock-Brenner her. Diese führen Luft und Öl mit zwei getrennten Antrieben dem Verbrennungsprozess zu. Diese Trennung erlaube einen flexiblen Einbau der Brennerkomponenten in den Heizkessel, so Lüking. Außerdem erreiche man bei den SCHEER-Brennern durch ein höheres Gemisch von Öl und Luft, das bei der Verbrennung durch eine blaue Flamme sichtbar werde ("Blaubrenner"), eine besonders saubere und effiziente Verbrennung. "Unsere Geräte erzielen Wirkungsgrade von 104 Prozent und eine Rußziffer von 0,0. Ruß-Emissionen sind somit nicht nachweisbar", betont Lüking.

Die Ölbrenner verkauft SCHEER zum einen an die Hersteller von Heizungskesseln wie VERITHERM, zum anderen an Heizungsinstallateure. Daneben kauft SCHEER auch selbst Komponenten zu und komplettiert diese mit den eigenen Ölbrennern zu Heizungsanlagen, den "Units", die dann direkt an die Installateure geliefert werden. Jährlich bis zu 3000 Ölbrenner und über 400 Units unterschiedlicher Bauart verlassen die Wöhrdener Produktionshallen.

Stichwort Brennwertnutzung

Es scheint, als setze die Brennwerttechnik die Gesetze der Physik außer Kraft: Brenner, die nach diesem Prinzip arbeiten, erreichen Wirkungsgrade von über 100 Prozent. Es wird bei der Verbrennung also scheinbar mehr Energie gewonnen, als im Brennstoff steckt. Aber eben nur scheinbar. Denn bei der Berechnung von Wirkungsgraden für Heizungen wird vielfach vom Heizwert der Brennstoffe ausgegangen, nicht von deren Brennwert. Der Brennwert ist aber ist die gesamte Energiemenge, die im Brennstoff enthalten ist und die bei einer vollständigen Verbrennung frei wird. Sie beinhaltet auch die Wärme, die im Wasserdampf steckt, der bei der Verbrennung entsteht. Der Heizwert dagegen berücksichtigt diese im Wasserdampf steckende Wärme nicht.

Die Brennwerttechnik gewinnt die im Wasserdampf enthaltene Energie, die "latente Wärme", durch Abkühlen (Kondensieren) zurück. Dadurch lässt sich die Energie des Brennstoffs nahezu vollständig nutzen. Aufgrund des unterschiedlichen Wassergehaltes sind das bei Erdgas bis zu elf Prozentpunkte und bei Heizöl bis zu sechs Prozentpunkte. Addiert man diese zusätzlichen Prozentpunkte dem auf den Heizwert bezogenen Wirkungsgraden hinzu, kommt es zu den kuriosen Werten über 100 Prozent.

weitere Informationen zum Thema Ölbrennwerttechnik

nordClick/Kieler Nachrichten vom 18.07.2006, von Jörn Radtke

Die Finanzspritze der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung übergibt WTSH-Geschäftsführer Dr. Bernd Bösche (rechts) an (von links) Ingenieur Klaus Lüking und Geschäftsführerin Nicole Schroeter von Firma Scheer (Foto: Reißig)Wörden - Wenn die Menschen sich in diesem Winter über wahnsinnig gestiegene Ölpreise ärgern, sind das gute Zeiten für Firma Scheer in Wöhrden. Ihre Ingenieure arbeiten beständig daran, die Heiztechnik zu optimieren und den Ölverbrauch zu senken- mit großem Erfolg.

Mit ihrem Ölbrenner "Blautherm- DUO", für den sie 1999 mit dem Schmidt- Römhild- Technologiepreis ausgezeichnet wurden, können Kunden bis zu 30 Prozent Öl sparen ( im Vergleich zu herkömmlichen Heizungen mit Gelbbrenner). Die tiefblaue Flamme, die beim Start des Scheer-Brenners zu sehen ist, zeigt, dass das Heizöl nahezu komplett vergast wird und dadurch äußerst effektiv nahezu schadstofffrei verbrennt. Dazu haben die Scheer- Mitarbeiter eine besonders gut brennbare Mischung von Öl und Luft ausgetüftelt.

Jetzt wollen die Ingenieure noch einen draufsetzen und die Technologie weiter ausfeilen. Dafür wollen sie die Katalysator- Technik aus der Automobilindustrie auf Heiztechnik übertragen. Kern des neuen Verfahrens ist weiterhin der Blautherm-DUO, erklärt Diplom-Ingenieur Klaus Lüking gestern bei der Projektvorstellung. Mit Hilfe der Lambdasonde soll künftig der Blautherm-Brenner bei laufendem Betrieb kontinuierlich nachgeregelt, also das Öl-Luft-Gemisch sehr fein und permanent ausgesteuert werden. So wird die Verbrennung noch weiter optimiert und auf die Qualitätsschwankungen beim Öl und die unterschiedliche Auslastung der Heizung( Hochbetrieb im Winter und geringe Auslastung im Sommer) abgestimmt.

"Es ist eine enorme Herausforderung gerade für kleine und mittlere Unternehmen, neue Technologien zu entwickeln und diese dann noch in den Markt zu bringen", betont der Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein ( WTSH), Dr. Bernd Bösche. Nach "intensiver Recherche" und der Feststellung, dass Firma Scheer bei ihrer Neuentwicklung Vorreiter in Deutschland ist, entschloß sich die WTSH, 130.600 Euro Fördermittel zu den insgesamt 300.000Euro Entwicklungskosten beizusteuern. "Das ist nicht die Hilfe für Bedürftige, sondern die Auszeichnung von Spitzenunternehmen", unterstreicht Bösche. Es sei Aufgabe der WTSH, Unternehmen, die mit ihren Technologien an der Spitze mitmarschieren können, zu fördern. Die neue Technik ist "gedanklich durchentwickelt", versichert Lüking. Doch bis September 2007 werden die Scheer-Ingenieure noch brauchen, um die Brenner mit Lambdasonde auf den Markt zu bringen. Auch die bisherigen Blautherm-DUO-Brenner soll es weiterhin geben.

Parallel dazu will Firma Scheer, die bisher vor allem in Norddeutschland, aber auch in Bayern, Österreich und der Schweiz verkauft, das Geschäft in Süddeutschland ausbauen, erklärt Nicole Schroeter, die seit einem Jahr Scheer-Geschäftsführerin ist. Dafür sollen Produkte und Service von Scheer auch über elektronische Datenleitung verfügbar sein und dadurch vor allem Kundendienst und Vertrieb bzw. Verkauf verbessert werden, u.a. soll ein Internet-Portal eingerichtet werden. Für diese betriebsinterne Modernisierung stellt die WTSH noch einmal 43.750 Euro zur Verfügung. Wenn die Neuentwicklungen sich am Markt etablieren, soll die Mitarbeiterzahl in drei bis vier Jahren um 20 angestiegen sein. Zur Zeit beschäftigt Scheer Heiztechnik 30 Mitarbeiter.

Dithmarscher Landeszeitung vom 12.01.2006, von Wiebke Reißig

Scheer-Geschäftsführerin Nicole  Schroeter übergibt symbolisch einen Scheck in Höhe von 7.000 Euro an  Schulleiter Max Lorenzen. (Foto: Jacobsen)Wöhrden - "So ein praxisnahes Lernen wünscht man sich", freut sich Schulleiter Max Lorenzen. Schon im Februar oder März sollen die Grundschüler aus Hemmingstedt, Lieth und Wöhrden beim Heizungsbauer Scheer lernen, woher die Wärme eigentlich kommt. Insgesamt 7.000 Euro stehen für dieses neuartige Projekt bereit.

"Wir laden Kinder in unseren Betrieb ein, um ihnen hier das Thema Energie näher zu bringen", erklärt die Geschäftsführerin von Scheer Heizsysteme und Produktionstechnik, Nicole Schroeter, bei der symbolischen Scheckübergabe in Wöhrden.

Zum einen soll theoretisch erklärt werden, welche Energieformen es gibt und woher Holz, Koks, Gas, Erdöl sowie regenerative Kräfte überhaupt kommen. In einem zweiten Schritt werden die Mädchen und Jungen die Produktion bei Scheer kennen lernen. "Zum Abschluß können sie selbst einen Ölbrenner und Solarzellen zusammenbauen", verspricht Nicole Schroeter.

Damit die Erkenntnisse nicht irgendwann in einer Schublade verstauben, möchte Schroeter die Ergebnisse am Ende ausstellen. So könnten die Kinder den Lernstoff beispielsweise auf Plakatwänden in ihren eigenen Worten festhalten. "Möglicherweise machen wir eine Wanderausstellung. So könnten auch andere Schulen von dem Projekt profitieren", überlegt die Scheer- Chefin.

Die Initiatorin veranschlagt rund 7.000 Euro für das Projekt. Davon sponsert die Wöhrdener Firma Scheer 3.500 Euro; die andere Hälfte kommt von der "Aktion Mensch", dem ZDF und den Jugend- und Wohlfahrtsverbänden.

Im Rahmen des gemeinsamen Projektes 5000 x Zukunft wurden die entsprechenden Mittel vor gut zwei Wochen bewilligt.

Mit der Förderaktion stellt die "Aktion Mensch" für 5000 Projekte in der Kinder- und Jugendarbeit jeweils bis zu 5.000 Euro zur Verfügung- für alte Ideen, die schon lange auf Umsetzung warten sowie für ganz neue Projekte und Konzepte.

Für Schuldirektor Max Lorenzen war die Einladung von Scheer eine tolle Weihnachsüberraschung und zugleich die perfekte Ergänzung zum Heimat- und Sachkundeunterricht ( HSU ) in den Klassenstufen drei und vier. " Das ist ein zentrales Thema der zukünftigen Wirtschaftsentwicklung", sagt Lorenzen und glaubt, dass der außerschulische Lernort in den Räumen des Wöhrdener Unternehmens einen positiven Effekt haben wird: "So etwas wollen die Kinder; sie sind dann mit Leib und Seele bei der Sache."

Dithmarscher Landeszeitung vom 27.12.2005, von Jörg Jacobsen

Schub für den Hightech-Ölbrenner von der Westküste

Klaus Lüking mit dem "Blautherm DUO"Wöhrden - Die Rußziffer tendiert gegen Null, der Verbrauch ist gering- die umweltschonende Ölbrennwerttechnologie der Scheer Heizsysteme & Produktionstechnik GmbH in Wöhrden sorgte bei ihrer Markteinführung in der Fachwelt für Aufsehen. Das Besondere des Dithmarscher Ölbrenners ist die blaue Flamme, die aufgrund der extremen Hitze von 1500 Grad und bei einer vollständigen und vor allem spontanen Vergasung entsteht. So wird der Wirkungsgrad erhöht sowie der Ausstoß von Schadstoffen verringert. Im Vergleich zu herkömmlichen Brennern verbraucht der "Blautherm DUO" 30 Prozent weniger.

Für die Zukunft reicht dies aber nicht. Jetzt soll der technologische Vorsprung genutzt und der Brenner optimiert werden. Dafür greift Klaus Lüking, zuständig für Sonderprojekte bei Scheer, auf eine Technologie aus der Autoindustrie zurück- die Lambdasonde. Sie ist der Hauptsensor beim geregelten Katalysator und bestimmt das Verhältnis von Restsauerstoffgehalt im Abgas zum Sauerstoffgehalt der Umgebungsluft. Ähnlich funktioniert dies auch beim Ölbrenner. Ziel ist, die Schwankungen bei der Qualität des Öls und die unterschiedliche Auslastung auszugleichen, die Verbrennung zu optimieren und den Verbrauch um weitere fünf Prozent zu reduzieren- für den Vier-Personen-Haushalt fast 100 Euro im Jahr. Noch ist die Entwicklung in der Planung. Voraussichtlich im September 2006 soll der neue Brenner auf den Markt kommen. Rund 300.000 Euro investiert die Hightech-Schmiede aus Wöhrden in Forschung und Entwicklung. Finanziell unterstützt wird sie mit 130.600 Euro von der WTSH, der Wirtschafts- und Technologieförderung des Landes. "Es gibt eine Reihe von Perlen im Land- oft sind sie versteckt wie die Firma Scheer in Wöhrden", sagt WTSH- Chef Bernd Bösche. Neue Produkte zu entwickeln und auf den Markt zu bringen, sei für kleine Unternehmen aufgrund der begrenzten finanziellen Resourcen schwierig.

Mit der Einführung der neuen Technologie soll in Zukunft auch die Zahl der Mitarbeiter von 30 auf 51 erhöht steigen. Mit 43.750 Euro fördert die WTSH daher auch das "Business to Business" Programm zur Einführung elektronischer Geschäftsprozesse. Vor allem der elektronische Service soll so verbessert werden.

Husumer Nachrichten vom 18.01.2006, von Angela Schmid

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